Konten und Geldanlage


Wertpapiere als Geldanlage

Posted on Januar 25, 2012 by Banker78

Ein Wertpapier stellt eine Urkunde dar, die den Zweck hat, die Innehabung einer Geldanlage zu bescheinigen. Gängige Beispiele für Wertpapiere sind: Aktien, Fonds, Optionsscheine, Anteilsscheine, Zertifikate und Anleihen. Desweiteren gibt es noch Schuldverschreibungen, Bundesschatzbriefe, Rentenpapiere, Kassenobligationen, Pfandbriefe. Zu den festverzinslichen Wertpapieren zählen der Pfandbrief, die Schuldverschreibung und die Anleihe. Der Kurs oder der Preis des Wertpapiers definiert sich über Angebot und Nachfrage. Jedenfalls sind Wertpapiere als Geldanlage geeignet.

Geldanlage in Aktien

Obwohl als riskant verschrien, kann man mit Hilfe der Geldanlage in Aktien hohe Gewinne in kurzer Zeit lukrieren. Man sollte allerdings nie sein gesamtes Vermögen in eine Aktie investieren, dafür ist die Anlageform zu unsicher. Die jährlich an die Anleger auszuzahlende Dividende hängt vom Erfolg des Unternehmens ab, das hinter der Aktie steht. Außerdem bemisst der Wert einer Aktie nach dem aktuellen Kurs. Aktien haben den Vorteil, dass mit dem Anteil am Unternehmen, den sie verbriefen, neben Maschinen häufig Grundstücke und diverse andere Wirtschaftsgüter in Verbindung stehen, deren Wert relativ stabil ist.

Geldanlage in Fonds

Der klassische Fonds ist der Investmentfonds, den es in offener und geschlossener Form gibt. Ein Investmentfonds besteht aus der Anlage diverser Wertgegenstände, wie etwa Aktien oder Immobilien. Beim offenen Investmentfonds gilt das Prinzip der Risikomischung – Das gesamte Vermögen des Fonds darf also nicht nur in eine Aktie oder in ein Grundstück investiert werden. Mit dem Kauf eines Fonds erwirbt man ein Recht auf Gewinnbeteiligung. Zur Geldanlage in Anleihen: Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Sie können vom Staat oder von Industrieunternehmen ausgegeben werden. Die Vorteile der Geldanlage in Anleihen: Über einen gewissen Zeitraum hinweg weisen sie einen festen Zinssatz auf. Die Ausbezahlung des Zinses erfolgt in der Regel jährlich und das Risiko, dass der Emittent in Konkurs geht, ist verschwindend gering.

Geldanlage in Zertifikaten

Die Zertifikate werden von Bankinstituten herausgegeben und richten sich an privates Klientel. Ein Zertifikat ist nichts anderes als eine Schuldverschreibung – man beteiligt sich an einer Unternehmung. Geht der Herausgeber pleite, droht der Verlust des investierten Kapitals. Ein Optionsschein wiederum stellt ein Wertpapier dar, das dem Besitzer das Recht verleiht, ein anderes Wertpapier zu einem vorher fixierten Preis zu erwerben. Man muss dies allerdings nicht kaufen. Auf der Website investor-verlag.de kann man sich über aktuelle Entwicklungen im Wertpapierbereich umfassend informieren oder kostenlose Newsletter mit nützlichen Informationen abonnieren.

foto:©Ralf Siemieniec

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